Warum das Ablaufdatum wichtig ist
Läuft das SSL-Zertifikat ab, zeigen alle gängigen Browser eine ganzseitige Warnung. Die meisten Besucher verlassen die Seite dann sofort, Online-Shops verlieren Bestellungen und Kontaktformulare bleiben leer. Das passiert häufiger, als man denkt, vor allem wenn die automatische Verlängerung nach einem Server-Umzug nicht mehr funktioniert.
Zertifikate werden immer kürzer gültig
Die Browser-Hersteller und Zertifizierungsstellen haben beschlossen, die maximale Laufzeit von SSL-Zertifikaten schrittweise zu verkürzen: seit März 2026 auf 200 Tage, ab März 2027 auf 100 Tage und ab März 2029 auf nur noch 47 Tage. Wer Zertifikate bisher einmal im Jahr von Hand erneuert hat, muss spätestens jetzt auf automatische Verlängerung umstellen, etwa mit Let's Encrypt.
So liest du das Ergebnis
- Vertrauenswürdig bedeutet: Browser akzeptieren das Zertifikat ohne Warnung.
- Verbleibende Tage unter 14 sind ein Warnsignal, wenn du nicht sicher bist, dass die automatische Verlängerung läuft.
- Abgedeckte Domains zeigt, für welche Adressen das Zertifikat gilt. Fehlt etwa die Variante mit
www, sehen Besucher dort eine Warnung. - Unvollständige Kette heißt, dass auf dem Server ein Zwischenzertifikat fehlt. Manche Browser gleichen das aus, viele Smartphones und Programme aber nicht.
Ausführlich erklärt: SSL-Zertifikat abgelaufen? So behebst du das Problem.